An Büchig vorbei wird es keine Bruchsaler B35-Umgehung geben!

IMG_20160804_112641970Freie Demokraten beenden „Gespenster-Debatte“
FDP-Regionalversammlungsmitglied Christian Jung stellt klar: „An Büchig vorbei wird es keine Bruchsaler B35-Umgehung geben!“

Bretten-Büchig. Die Freien Demokraten in Bretten und dem Landkreis sprechen sich für eine sofortige Beendigung der „Gespenster-Debatte“ um die eventuelle Bruchsaler Nordost-Umgehung mit Tunnel- und Brückenbauwerken aus. „An Bretten-Büchig vorbei wird es keine B35-Bundesstraße-Umgehung geben! Eine mögliche Nordost-Umgehung der B35 von Bruchsal aus muss direkt an das „Karlsruher-Dreieck“ bei Bretten angeschlossen werden. Eine Variante über Büchig macht schon als Planungsidee überhaupt keinen Sinn“, sagte FDP-Regionalversammlungsmitglied und Bundestagskandidat Dr. Christian Jung am Donnerstag bei einem Vor-Ort-Termin in Büchig. Im Gespräch mit Ortsvorsteher Uve Vollers und Bürgern stellte Jung fest, dass weitere „Diskussionen über die B35 und Büchig“ deshalb planungstechnisch keinen Sinn machten und sofort beendet werden sollten. Nun gelte es gemeinsam, eine Achsenplanung für die B35/B294 zwischen Bruchsal – Bretten – Bauschlott (Neulingen) – Pforzheim zu entwickeln und zu beginnen. Dabei seien auch die grün-schwarze Landesregierung und die betroffenen Kommunen, Bürgermeister und Gemeinderäte gefordert, aktiv zu werden und gemeinsame Ziele der Verkehrsplanung zu definieren.

Güterverladestellen in Kraichtal können wahrscheinlich auch von privaten Eisenbahnunternehmen bedient werden

FDP-Regionalversammlungsmitglied Dr. Christian Jung inspizierte Ende Juli 2016 die drei Güterverladestellen für Güterzüge in Kraichtal wie hier in Gochsheim. (Foto: JK)

Kraichtal. Die drei Güterverladestellen (Gvst) in Gochsheim, Menzingen und Münzesheim können bei einem möglichen Rückzug von DB Cargo aus dem Schienengüterverkehr mit großer Wahrscheinlichkeit auch von privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen weiter bedient werden. „Dies ist eine gute Nachricht für die betroffenen Unternehmen und Kraichtal“, sagte FDP-Regionalversammlungsmitglied und Bundestagskandidat Dr. Christian Jung in einer Stellungnahme. Nach einem Vor-Ort-Termin am Wochenende in Kraichtal-Gochsheim hält Jung nur den dortigen Gleisanschluss eines Unternehmens für wirtschaftlich relevant, da an den anderen zwei Standorten in Münzesheim und Menzingen seit längerem einfach die logistische Infrastruktur für einen fahrplanmäßigen und strukturierten Güterzugverkehr fehle. Der Gochsheimer Gleisanschluss sei in den vergangenen Jahren wie an den Betonschwellen sichtbar saniert worden und könne ohne Probleme weiter genutzt werden. Bei einer neuen Nutzung der Verladestellen in Menzingen und Münzesheim erwartet Jung für interessierte Firmen größere Investitionen.

Auf Anfrage der FDP/DVP-Landtagsfraktion und des verkehrspolitischen Sprechers der Freien Demokraten Jochen Haußmann MdL hatte Verkehrsminister Winfried Herrmann (Grüne) vor kurzem festgestellt, dass die drei Verladestellen in Kraichtal nach Planungen von DB Cargo nicht mehr bedient werden sollen und bestätigte damit indirekt Presseberichte (Landtagsdrucksache 16 / 32). Die Einstellung der Bedienung durch die Deutsche Bahn bedeute aber nicht die Schließung der „Gvst“, betonte der Minister. „Güterverladestellen in Kraichtal können wahrscheinlich auch von privaten Eisenbahnunternehmen bedient werden“ weiterlesen

„Gespenster-Planungsdebatte“ um Umgehungsstraßen der B35/B294 sofort beenden

LKWFreie Demokraten kritisieren Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff für unnötige Verunsicherungen / Landtagsanfrage der FDP sorgt für Klarheit

Bretten/Bruchsal. „Ich bin sehr entsetzt, mit welcher Unkenntnis in Bezug auf Planungsfragen teilweise argumentiert wird“, sagte FDP-Regionalversammlungsmitglied und Bundestagskandidat Dr. Christian Jung nach den Äußerungen des Brettener Oberbürgermeisters Martin Wolff zu der Ablehnung der Bruchsaler B35-Ostumfahrung durch den Bruchsaler Gemeinderat. „Es handelt sich um eine komplette Gespensterdebatte. Es wird keine Umgehungsstraße an Büchig vorbei nach Bretten gebaut, das macht planungstechnisch überhaupt keinen Sinn. Niemand sollte die Bevölkerung unnötig verunsichern“, sagte der FDP-Verkehrspolitiker, der sich vor allem mit Infrastrukturprojekten in der Region Karlsruhe beschäftigt. Er appellierte an alle Mandats- und Entscheidungsträger in der Region, sich nun endlich über die zukünftige Verkehrsplanung abzustimmen und an einen Tisch zu setzen. „„Gespenster-Planungsdebatte“ um Umgehungsstraßen der B35/B294 sofort beenden“ weiterlesen

Hochwasserschutz

Am 28. Juli 2016 habe ich mich in Bretten mit Bürgern, Unternehmern und Vertretern aus der Versicherungswirtschaft getroffen. Dabei ging es um die aktuellen und die vergangenen Hochwasserschäden in Bretten und den umliegenden Gemeinden. Es wurde deutlich, dass es dringend eines durchdachten Hochwasserschutz-Managements mit dem Einsatz von digitalen Warnsystemen bedarf und rund um Bretten Erde bewegt werden muss.

Auf eine „Symbolpolitik“, die keine Folgen für die Bevölkerung hat, sollte unbedingt verzichtet werden. Ich meine damit u.a. die in der gesamten Region sehr belächelte „Installation“ von Pegelmesslatten (siehe Foto) in Saalbach, Weißach und Salzach vor einigen Tagen. Vor allem Oberbürgermeister Martin Wolff (Bretten) und Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick (Bruchsal) sollten wissen, dass solche Messlatten bei Katastrophenfällen nur bedingt etwas bringen.

Die betroffene Bevölkerung hat zudem das Problem, dass ihre Häuser und Immobilien nicht mehr oder nur noch teilweise versichert werden können, was indirekt durch noch fehlende Hochwasserschutzmaßnahmen zu einem völligen Wertverlust der Immobilien führt, da diese auf dem Markt fast unverkäuflich sind, da nicht versicherbar. Das Bild der Oberbürgermeister und Bürgermeister vor den Messlatten, das sehr viele betroffene Bürger als Realsatire bezeichnen, ist abrufbar unter www.landfunker.de/landfunker/detail.php?rubric=161&nr=83035. Nächste Woche werde ich nochmals in Bretten und in Ruit sein, um mir vor Ort ein Bild zu machen.

Netzwerk Liberale Kommunalpolitiker

Am 23. Juli 2016 fand im MAC Museum Art & Car in Singen (Hohentwiel) die Mitgliederversammlung der VLK Baden-Württemberg statt. Dabei wurde Bürgermeister Rupert Metzler einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden der liberalen Kommunalpolitiker gewählt. Die Region Karlsruhe vertrete ich ab sofort als Beisitzer im Vorstand. (Foto: Marcel Aulila)