Rhein-Hochwasserschutz

Freie Demokraten für durchdachten und ökologisch sinnvollen Rhein-Hochwasserschutz

FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Ulrich Rülke und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung besuchten Dettenheim / Gespräch mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker und Bürgermeister Stefan Martus zur Zukunft von „Elisabethenwört“

FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL (v.l.), Bürgermeisterin Ute Göbelbecker, FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung und Bürgermeister Stefan Martus setzen sich gemeinsam für einen durchdachten und ökologisch sinnvollen Rhein-Hochwasserschutz ein. Das Naturschutzgebiet „Elisabethenwört“ darf nicht zerstört werden. (Foto: CB)

Dettenheim/Philippsburg. Die Freien Demokraten lehnen das geplante Rhein-Rückhaltebecken „Elisabethenwört“ in der bisherigen Konzeption mit sogenannten „ökologischen Flutungen“ ab. Dies wurde bei einem Vor-Ort-Termin von FDP-Fraktionsvorsitzenden im baden-württembergischen Landtag, Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL, und FDP-Bundestagskandidaten Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) vor kurzem deutlich. Rülke und Jung trafen sich in Dettenheim mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker und ihrem Philippsburger Bürgermeister-Kollegen Stefan Martus. FDP-Bundestagskandidat Christian Jung hatte schon vorher mehrmals das Naturschutzgebiet „Russheimer Altrhein“ auf Elisabethenwört in Rußheim, Huttenheim und Rheinsheim besucht und sich mit Vertretern von Bürgerinitiativen getroffen. „Rhein-Hochwasserschutz“ weiterlesen

Hans-Ulrich Rülke bei KraichgauTV

Karten bestellen: TV-Aufzeichnung mit FDP-Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL am 7. August 2017 in Bruchsal

Am 7. August 2017 (Montag) ist FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL mit FDP-Bundestagskandidaten Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) in Bretten, Stutensee und Dettenheim unterwegs. Um 13.00 Uhr findet im TV-Studio von KraichgauTV in Bruchsal (Anton-Wetterer-Straße 2, 76646 Bruchsal) die Aufzeichnung der Interviewsendung „Aus den Sparkassen-Arkaden“ zur Bundestagswahl 2017 mit Moderator Ulrich Konrad und Dr. Hans-Ulrich Rülke statt. Dazu können Sie/Ihr bei KraichgauTV Karten bestellen, wenn Sie als Studiogast dabei sein wollen. Bitte melden Sie sich so rasch wie möglich via E-Mail medien@egghead.de an, da das Kartenkontingent begrenzt ist.

„Sinnvoller Rhein-Hochwasserschutz darf nicht zur Umweltzerstörung führen“

FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung besuchte Naturschutzgebiet Elisabethenwörth und BürgerhausLöwen-Gründungsfest in Rheinsheim :

„Sinnvoller Rhein-Hochwasserschutz darf nicht zur Umweltzerstörung führen“ / BürgerhausLöwen eG in Rheinsheim ist ein Leichtturmprojekt für die Region (TJ)

Dettenheim/Philippsburg. Regionalverbandsmitglied und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchte Ende Juli 2017 an mehreren Stellen das Naturschutzgebiet Elisabethenwörth in Rußheim, Huttenheim und Rheinsheim. Der liberale Politiker traf dabei auch mit Mitgliedern der Bürgerinitiative „Wir sind Heimat e.V.“ und ihrem Vertreter Uwe Hormuth zusammen. „Sinnvoller Rhein-Hochwasserschutz darf nicht zur Umweltzerstörung führen. Deshalb lehnen die Freien Demokraten und ich sogenannte ‚ökologische‘ Flutungen ab, die zwischen Dettenheim und Philippsburg die in den vergangenen 200 Jahren entstandene Natur mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zerstören würden“, sagte Christian Jung bei dem Vor-Ort-Termin.

Uwe Hormuth betonte, dass eine neue Studie gerade die Wirkungslosigkeit einer Komplettflutung des Naturschutzgebietes für den weiteren Rheinverlauf offenbart habe. „Wir werden bei der anstehenden Bürgerbeteiligung und dem Planfeststellungsverfahren für den Rheinpolder Elisabethenwörth alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses Vorhaben in seiner Maximalvariante zu verhindern“, sagte der FDP-Politiker, der damit auch die Position von Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (Dettenheim) und von Bürgermeister Stefan Martus (Philippsburg) und der jeweiligen Gemeinderäte unterstützt.

„In diesem Fall müssen wir als vernünftige Menschen die Natur vor den Grünen, dem BUND Mittlerer Oberrhein und dem NABU schützen, die eine Maximalflutung schon vor der Bürgerbeteiligung wie die Grünen im Regionalverband unterstützen. Ich hätte von den sonst wirkungsvoll organisierten Verhinderungsakteuren, die gemeinsam gegen die Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth kämpfen, erwartet, dass sie sich besonders für dieses wertvolle Naturschutzgebiet einsetzen und sich an der Spitze der Rheinpolder-Gegner stellen. Die gleichen Protagonisten engagieren sich ebenso wenig gegen fragwürdige Windkraft-Projekte in unserer Region“, betonte Christian Jung zu dieser mehr als „grotesken Situation“.

Als positiv bezeichnete Jung, dass die Landesstraße L 602 zwischen Rußheim und Huttenheim nun bald neu gebaut werde und eine gefährliche Strecke damit wegfalle. Zu Abschluss seiner Visite besuchte Christian Jung zusammen mit dem FDP-Bundestagskandidaten Hendrik Tzschaschel (Bruchsal-Schwetzingen) die Gründungsfeier des BürgerhausLöwen eG in Rheinsheim. In einem gemeinsamen Grußwort bezeichneten die beiden FDP-Politiker das bürgerliche Engagement und die Schaffung eines Bürgerhauses durch eine Genossenschaft als „Leuchtturmprojekt für die Region“. Falls das Projekt gelinge, könne dies ein Vorbild für viele Kommunen und Dörfer nicht nur im Landkreis Karlsruhe sein.

Dettenheim: Unterwegs in Liedolsheim, Rußheim und vor allem im Naturschutzgebiet der Rheinflussinsel „Elisabethenwört“ am 19.4.2017.

Christian Jung unterwegs in Dettenheim

Ende 2017 soll hier das langwierige Planfeststellungsverfahren für die Polder-Hochwasserschutzmaßnahme „Elisabethenwört“ starten. Vor Ort kann man sehr gut sehen, warum die vor allem von den Grünen favorisierte „große Lösung“ für die Umwelt und die Einwohner eine Katastrophe wäre, wenn das komplette Gebiet bei Hochwasser geflutet werden würde. Auch deshalb werde ich in den kommenden Wochen als Regionalverbandsmitglied und FDP-Bundestagskandidat im Wahlkreis 272 (Karlsruhe-Land), zu dem die Gemeinde Dettenheim gehört, mit Argumenten und Gesprächen aufzeigen, weshalb wir als Freie Demokraten diese Hochwasserschutzmaßnahme ablehnen. Der mögliche Grundwasser-Anstieg sowie der Natur- und Umweltschutz sind wichtige Themen, die man beachten muss und eine Vor-Festlegung zumindest für mich (im Gegensatz zu den regionalen Grünen) nicht zulassen. Klar ist, dass wir beim Hochwasserschutz mehr tun müssen. Dabei ist aber auch zu beachten, dass von Basel bis Freiburg viele Hochwasserprojekte bisher planerisch nur bedingt umgesetzt wurden. Die Maßnahme „Elisabethenwört“ war übrigens als letzte vorgesehen. Deshalb ist auch das massive Engagement der betroffenen Einwohner und von Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (Dettenheim) und Bürgermeister Stefan Martus (Philippsburg) sehr unterstützenswert. Wie in Liedolsheim zeigt sich, dass viele junge Familien gerade Häuser bauen, um sich ein eigenen Vermögen aufzubauen. Umso wichtiger, dass die Grunderwerbssteuer auf selbst genutzte Immobilien abgeschafft wird. #fdp #karlsruhe #rhein #dettenheim #liedolsheim #rußheim #philippsburg #rheinsheim #huttenheim #elisabethenwört #hochwasser

https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabethenw%C3%B6rth