Stutensee: Mehr Mittel gegen Bahnlärm

Zusammen mit FDP-Fraktionsvositzenden Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL war ich vor kurzem auch in #Stutensee unterwegs. Dabei ging es im Gespräch mit Oberbürgermeister Klaus Demal (Freie Wähler) und Stadträtin Edith Nagel (FDP) um die Bahn-Infrastruktur. Für die Bestandsstrecke Graben-Neudorf – Stutensee – Karlsruhe fordern wir nicht nur bauliche Optmierungsmaßnahmen, sondern ebenso einen besseren und massiven Lärmschutz. Denn nach der Wieder-Inbetriebnahme der Rheintalbahn wird der Güterzugverkehr in unserer Region bis 2025 um fast 100 Prozent ansteigen. Deshalb fordere ich schon lange Ausweichstrecken für den internationalen Personen- und Schienengüterverkehr in Südwestdeutschland. Erst nach dem Drama um die Rheintalbahn bei Rastatt haben sich viele Politiker anderer Parteien dieser Forderung angeschlossen. Mal sehen, was nach der Bundestagswahl passiert. Wer möchte, dass ich mich auch auf Bundesebene stärker um die Infrastruktur (vor allem im Bahn-Bereich) kümmere, muss mich im Wahlkreis 272 Karlsruhe-Land mit der Erststimme und in der Region Karlsruhe und ganz Deutschland die Freien Demokraten mit der Zweitstimme wählen! #fdp #denkenwirneu CJ

Aktionsplan zur Zukunft der Rheintalbahn

Fünf Punkte für eine bessere Bahn-Infrastruktur

Aktionsplan/Memorandum
der Freien Demokraten zur Zukunft der Rheintalbahn

Von Michael Theurer MdEP und Dr. Christian Jung (Stand: 25.8.2017)

1.) Die Rheintalbahn muss so rasch wie möglich wieder durchgängig eröffnet werden. Dabei müssen alle verfügbaren Baukapazitäten auch mit Hilfe europäischer Nachbarn im Eisenbahnbereich gebündelt und rund um die Uhr beim Neuaufbau der Strecke gearbeitet werden. Für die deutsche und europäische Wirtschaft ist die Rheintalbahn eine der wichtigsten Schienenverbindungen im Güterbereich überhaupt.

2.) Die Bundesregierung und die Deutsche Bahn erstellen ein neues Sicherheitskonzept für die Rheintalbahn, das alle möglichen Krisenszenarien für diese Strecke zwischen Mannheim und Basel beinhaltet. Vor allem in der Bundespolitik muss ein neues Bewusstsein entstehen, dass die Rheintalbahn eine der wichtigsten europäischen und nationalen Strecken im Personen- und vor allem im Güterzugverkehr ist. Dieses Konzept muss mit Frankreich und vor allem mit der Schweiz eng abgestimmt werden.

3.) Für Baden-Württemberg und bundesweit müssen die Bestandsstrecken (Altstrecken) unter besonderer Berücksichtigung der Rheinschiene, über die bis 2025 und danach der massive prognostizierte Anstieg der Güterzuge in Südwestdeutschland (Güterbahn-Korridor Rotterdam-Genua) abgewickelt werden, technisch und z.T. baulich modernisiert und optimiert werden. Dabei ist es unabdingbar, dass wegen des gemischten Schienenverkehrs auf der Rheintalbahn neue und in der Länge ausreichende Überholgleise (Wartegleise für Güterzüge) eingebaut werden, die es ursprünglich zum Teil gab. „Aktionsplan zur Zukunft der Rheintalbahn“ weiterlesen

Vor Diskussionen über Güterzug-Neubaustrecke müssen Altstrecken optimiert werden

Freie Demokraten reagieren mit „Freude und Verwunderung“ auf CDU-Ortstermin mit Staatssekretär Enak Ferlemann in Karlsruhe-Hagsfeld

Wie hier bei einem Termin zum Bahn-Lärmschutz mit der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (r.) Ende Mai 2017 in Philippsburg wirbt Regionalverbandsmitglied und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung für eine durchdachte Güterzug-Planung und massiven Lärmschutz an den Altstrecken. (Foto: CB)

Stutensee/Bretten/Landkreis Karlsruhe. Mit „Freude und gleichzeitiger Verwunderung“ haben die Freien Demokraten auf einen CDU-Ortstermin mit dem Berliner Verkehrs-Staatssekretär Enak Ferlemann vor kurzem in Karlsruhe-Hagsfeld reagiert. „Es freut uns, dass sich nun neben der FDP auch wieder die CDU mehr den Herausforderungen des Schienengüterverkehrs in der Region Karlsruhe widmet. Das begrüßen wir ausdrücklich“, sagte Regionalverbandsmitglied und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) nach drei Terminen zum Bahnlärm in Philippsburg, Stutensee und Bretten.

Erfreulich sei, dass Staatssekretär Ferlemann den anwesenden Bürgern in Hagsfeld einen umfassenden Lärmschutz zugesagt habe. „Ich gehe davon aus, dass diese Zusage dann für alle Altstrecken in der Region Karlsruhe gilt, die gerade eine massive Zunahme an Güterzügen auch in den Nachstunden zu verzeichnen haben“, betonte Jung, der auf Infrastruktur-Maßnahmen im Bahnbereich spezialisiert ist.

Einige getroffene Äußerungen von CDU-Bundestagabgeordneten Ingo Wellenreuther und Staatssekretär Enak Ferlemann zu Ausbauplanungen rund um Karlsruhe und Hagsfeld wie einer alternativen Trasse entlang der A5 verwundern Christian Jung dennoch. „Ich möchte niemand Unkenntnis oder Aktionismus vorwerfen, aber die Bundesregierung und die Deutsche Bahn haben bisher keine genauen Pläne veröffentlicht, wie sie eine Kapazitätserweiterung von Güterzügen in unserer Region erreichen wollen. Es gibt nur eine Korridorplanung ohne Festlegungen, so dass der prognostizierte Anstieg der Güterzüge über die Altstrecken abgewickelt werden muss“, sagte Jung. „Vor Diskussionen über Güterzug-Neubaustrecke müssen Altstrecken optimiert werden“ weiterlesen

Massive Zunahme von Güterzügen: Freie Demokraten für besseren Lärmschutz an Eisenbahnstrecken in der Region Karlsruhe

Graben-Neudorf/Region Karlsruhe. Die Freien Demokraten setzen sich seit Monaten für einen besseren Lärmschutz für die an Bahnstrecken wohnende Bevölkerung in der Region Karlsruhe ein. Dies wurde beim Aktionstag der FDP (Mai 2017) für eine bessere Infrastruktur deutlich. FDP-Landtagsabgeordneter Jürgen Keck (Konstanz) und FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchten dabei vom Bahnlärm betroffene Familien in Graben-Neudorf. Dabei wiederholte Jung seine Forderung nach einem ganzheitlichen Lärmschutz an den wichtigsten Güterzugstrecken in Deutschland zwischen Frankfurt/Mannheim und Basel/Stuttgart, die in seinem Wahlkreis und der Region durch Graben-Neudorf, Stutensee, Karlsruhe, Ettlingen, Bruchsal, Gondelsheim, Bretten und Weingarten/Baden hindurch verlaufen und auch nachts im 5-10-Minutentakt immer mehr frequentiert werden.

„Das schließt für uns neben den Radsätzen und Bremsen beim Wagenmaterial und leiseren Lokomotiven auch Lärmschutzwände, die Schleiftechnik in der Nähe der Wohnbebauung und neue Unterbauten mit ein“, sagte Christian Jung. Er weist als Mitglied des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein seit langem darauf hin, dass der Güterzugverkehr in der gesamten Region massiv zunehmen wird, dafür aber nicht die notwendige Infrastruktur von der Bahn und der Bundesregierung gebaut wurde. Ein wichtiger Bündnispartner beim Lärmschutz ist für Jung auch der baden-württembergische FDP-Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl und Europaabgeordnete Michael Theurer. „Massive Zunahme von Güterzügen: Freie Demokraten für besseren Lärmschutz an Eisenbahnstrecken in der Region Karlsruhe“ weiterlesen

Vor einer Güterzug-Neubaustrecke kommt eine Optimierung der Altstrecken

Auch der Lärmschutz muss beachtet werden

Von Christian Jung

Es ist sehr erfreulich, dass sich die Medien wie zuletzt Matthias Kuld am 30. Dezember 2016 in der BNN auch mit Fragen der zukünftigen Bahn-Infrastruktur in der Region Karlsruhe in detaillierten und sorgfältig recherchierten Hintergrundberichten beschäftigen. Am Beispiel der Debatte um eine mögliche zweigleisige Neubaustrecke vor allem für Güterzüge zwischen Philippsburg/Graben-Neudorf und Karlsruhe (Korridor) zeigt sich deutlich, dass wir den sofortigen Zuwachs von Güterzügen bis 2025 mit weiteren Planungen in eine „eisenbahnlogistische Harmonie“ bringen müssen.

Denn bis zur Fertigstellung einer möglichen Neubaustrecke, für die es zurzeit nur Willensbekundungen und die verschiedenen gesetzlichen Planungsmöglichkeiten des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 gibt, wird noch viel Zeit verstreichen, wie auch Matthias Kuld feststellte. Weder das Bundesverkehrsministerium noch die Deutsche Bahn haben dazu bisher ihre abgestimmten Planungsideen vorgestellt! „Vor einer Güterzug-Neubaustrecke kommt eine Optimierung der Altstrecken“ weiterlesen