Impressionen: Wolfgang Clement in Ettlingen

Volles Haus bei einer Veranstaltung der Freien Demokraten (12.9.2017) in Ettlingen mit Wolfgang Clement und Michael Theurer MdEP. Clement setzt sich dafür ein, dass die Freien Demokraten mit einem starken Ergebnis zurück in den Bundestag kommen. Eine Neuauflage der Großen Koalition hält er für äußrst problematisch, genauso wie eine schwarz-grüne Bundesregierung. Themen des Abends waren u.a. die Bildungs- und Wirtschaftspolitik, Energiefragen und die Infrastruktur in der Region Karlsruhe. Weitere Fotos auf www.facebook.com/christianjungfdp

Sperrung Rheintalbahn: Vor-Ort-Termin in Rastatt-Niederbühl

In Rastatt-Niederbühl habe ich am heutigen Sonntag zusammen mit dem baden-württembergischen FDP-Spitzenkandidaten Michael Theurer MdEP die Baustelle rund um die abgesackten Gleise und den Tunnelbau besucht. Für uns ist klar, dass die Rheintalbahn so rasch wie möglich wieder eröffnet werden muss. In Rastatt funktioniert zumindest oberhalb der Streckensperrung die Verladung der A-Klasse-Mercedes aus dem Werk Rastatt für den Export. Zur zukünftigen Bahn-Infrastruktur im Rheintal und für Südwestdeutschland haben wir gemeinsam am Freitag einen Aktionsplan vorgelegt. Dieser wird auch mein politisches Engagement in den kommenden Jahren bestimmen. Den Aktionsplan gibt es unter http://jung2017.de/?p=904. In den vergangenen Tagen habe ich mich eine Sache gefragt, die nun auch die FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung thematisiert: Wo ist eigentlich Pofalla? http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ronald-pofalla-nach-rheintalstrecken-sperrung-in-deckung-15164928.html. CJ

Aktionsplan zur Zukunft der Rheintalbahn

Fünf Punkte für eine bessere Bahn-Infrastruktur

Aktionsplan/Memorandum
der Freien Demokraten zur Zukunft der Rheintalbahn

Von Michael Theurer MdEP und Dr. Christian Jung (Stand: 25.8.2017)

1.) Die Rheintalbahn muss so rasch wie möglich wieder durchgängig eröffnet werden. Dabei müssen alle verfügbaren Baukapazitäten auch mit Hilfe europäischer Nachbarn im Eisenbahnbereich gebündelt und rund um die Uhr beim Neuaufbau der Strecke gearbeitet werden. Für die deutsche und europäische Wirtschaft ist die Rheintalbahn eine der wichtigsten Schienenverbindungen im Güterbereich überhaupt.

2.) Die Bundesregierung und die Deutsche Bahn erstellen ein neues Sicherheitskonzept für die Rheintalbahn, das alle möglichen Krisenszenarien für diese Strecke zwischen Mannheim und Basel beinhaltet. Vor allem in der Bundespolitik muss ein neues Bewusstsein entstehen, dass die Rheintalbahn eine der wichtigsten europäischen und nationalen Strecken im Personen- und vor allem im Güterzugverkehr ist. Dieses Konzept muss mit Frankreich und vor allem mit der Schweiz eng abgestimmt werden.

3.) Für Baden-Württemberg und bundesweit müssen die Bestandsstrecken (Altstrecken) unter besonderer Berücksichtigung der Rheinschiene, über die bis 2025 und danach der massive prognostizierte Anstieg der Güterzuge in Südwestdeutschland (Güterbahn-Korridor Rotterdam-Genua) abgewickelt werden, technisch und z.T. baulich modernisiert und optimiert werden. Dabei ist es unabdingbar, dass wegen des gemischten Schienenverkehrs auf der Rheintalbahn neue und in der Länge ausreichende Überholgleise (Wartegleise für Güterzüge) eingebaut werden, die es ursprünglich zum Teil gab. „Aktionsplan zur Zukunft der Rheintalbahn“ weiterlesen